3D Drucker im Detail

In manchen Punkten ähneln 3D Drucker in ihrer Funktionsweise ihren Office-Druck-Geschwistern, aber in anderen Bereichen ist der Unterschied sehr groß. Beide Drucker müssen mit Druckbaren Daten gefüttert werden. Ein normaler 2D Drucker kann dann Texte und Bilder Drucken, wohingegen ein 3D Drucker 3D Modelle erstellt.


Im Kern besteht ein 3D Drucker aus einer Druckkammer und einem Extruder. Dieser Extruder ist meist die arbeitende Seele in einem 3D Drucker. Meist wird das zu verarbeitende Material erwärmt und leicht flüssig gemacht um dann vom Extruder Schicht für Schicht aufgetürmt zu werden. 3D bedeutet 3 Dimensional. Also bedeutet es,  dass ein 3D Drucker in 3 Dimensionen drucken kann. Aus der Mathematik sind uns die X-, Y- und Z-Achse bekannt. Auf die Bewegungsrichtungen des Menschen übertragen bedeutet dies, rechts-links, vor-zurück und nach unten und oben. In einem 3D Drucker übernimmt der Extruder meist die Bewegungen recht-links, vor-zurück. Die Bewegung  unten-oben wird durch eine Grundplatte in der Druckkammer übernommen.Das 3D Modell wird ähnlich wie ein Haus gebaut. Von unten nach oben werden die Schichten aufgetragen, bis das 3D Modell komplett ist.

Im folgenden Video soll das Prinzip des 3D Drucker noch einmal deutlich gemacht werden.

Auf dem Bild ist die Druckkammer eines 3D Drucker zu sehen mit dem Extruder und der Grundplatte.

Es gibt verschiende Arten von 3D Druck. Die bekanntesten sind:

  • Selective Laser Sintering (SLS)
  • Fused Deposition Modeling (FDM)
  • Stereolithographie (SLA)

Auf die Arten des 3D Druck wird auf den nächsten Seiten nächer eingegangen.

Lesen Sie mehr über die Arten des 3D Drucks.